Literaturpreis 2020 Gewinner*innen:

1. Preis (1000 €): Axel Görlach aus Nürnberg: "natürliches koma"
2. Preis (je 500 €): Gerrit Reinmüller aus Wien: "Was ich über das Sterben weiß) ex aequo mit Constanze Geertz aus München: "Auf halber Strecke"

Axel Görlach wird seinen Siegertext am 13. November in kleinem Rahmen im Literaturhaus Salzburg präsentieren. Dieses Datum ist auch der Erscheinungstermin der Sondernummer zum Preis. Welche Autor*innen darin mit ihren Beiträgen noch vertreten sein werden, wird hier gegen Ende August bekannt gegeben.

erostepost-Literaturpreis 2020:“Der Tod ist eine vergessene Zeile“

1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest.

Nach einer längeren Pause waren von 2002 bis 2013 keine Themen, sondern Genres ausgeschrieben.


e - wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r - wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o - wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s - wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t - wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e - wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p - wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder (erostepost Nr. 41)
o - wie odysseus, Geschichten vom Reisen (erostepost Nr. 42)
s - wie sodom und gomorrha – (erostepost Nr. 44)
t - wie tante jolesch – (erostepost Nr. 46)

2014 folgte Vom Chaos – im siebenundzwanzigsten Jahr (erostepost Nr. 48),
2015 die Ausschreibung zu links – rechts (erostepost Nr. 50),
2016 war das Thema Heimat (erostepost Nr. 52),
2017 Jenseits von Gut und Böse (erostepost Nr. 54),
2018 Liebe jetzt! Liebe now! Liebe wow! (erostepost Nr. 56)
2019 Was bin ich? Bin ich was (erostepost Nr.58)

Der Literaturpreis 2020 wird ausgeschrieben zur oben genannten Verszeile „Der Tod ist eine vergessene Zeile“, entnommen dem Gedicht „Vergessene Zeile“ des deutschen Schriftstellers Harald Hartung. Wir suchen hervorragende Kurzprosatexte und lyrische Beiträge zum Tod, zum Abschied, vielleicht auch zum Wiedersehen. Texte, die vom Gehen, vom Vergessen, Verlieren und vom Wiederfinden erzählen. Vom Sterben schreiben, vom Schreiben sterben. Von der Poesie des Todes, vom Tod der Poesie, oder vom Tod durch sie?

Einsendeschluss: 1. Juni 2020 (Poststempel!)

Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung, wenn möglich gelocht und geheftet, einseitig bedruckt, anonym mit Kennwort (persönliche Daten EINFACH in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort) an: erostepost im Literatur-haus, Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich. Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 8.000 und 15.000 Zeichen inkl. Leer- zeichen liegen, bei Zusendung von Lyrik bitte maximal 15 Gedichte pro Einsendung. Die Beiträge müssen zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Netz gestellt wurden. Pro AutorIn ist nur EINE Einsendung zulässig! Das Preisgeld beträgt Euro 2.000,-.

Die gelungensten Beiträge werden wir für unsere Leserinnen und Leser in der erostepost 60 im Herbst 2020 zusammenfassen! Der/die Gewinner/in wird im Spätsommer 2020 benachrichtigt und im am 13.11. 2020 zur Preisverleihung ins Literaturhaus Salzburg eingeladen.

erostepost im Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23
A - 5020 Salzburg

+43/662/43 95 89 (Büro)
+43/664/14 10 721 (Peter Baier-Kreiner)
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