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erostepost-Literaturpreis 2017: Jenseits von Gut und Böse

Der erostepost-Literaturpreis 2017 wird ausgeschrieben zum Thema

Jenseits von Gut und Böse

Einsendeschluss: 28. Februar 2017 – Poststempel!

Wir suchen hervorragende Kurzprosatexte wie lyrische Beiträge (auch Vorspiele sind erlaubt, nicht nur im Sinne Nietzsches), die uns ein klareres Bild davon geben, woher wir kommen und wohin wir gehen (wollen); die vielleicht eine Moral jenseits bestehender Normen finden oder gar den Begriff der Immoralität neu definieren. Erlaubt und erwünscht ist also Sittliches und Unsittliches, Legales und Kriminelles, Fassbares und Unfassbares. Warum? Weil das die Welt ist, in der wir leben, inmitten von Gutmenschen, umgeben von Gräueltaten, öffentlichen wie privaten, eine Welt, die wir zu verstehen glauben, während wir sie immer wieder aufs Neue nicht fassen können. Daher darf auch Saṃsāra dem Nirvāṇa gegenübergestellt werden, das Diesseits dem Jenseits, die Wahrheit der Fiktion, die Macht der Ohnmacht, die Befreiung der Vernichtung, der Himmel der Erde – sogar Paradiesen kann nachgespürt werden ...

Die besten Beiträge wollen wir unseren Leserinnen und Lesern zumuten auf den Seiten der erostepost Nummer 54 im Sommer 2017.

Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten EINFACH in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kenn-wort) an: erostepost im Literaturhaus, Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich.

Der Gesamtumfang des Textes sollte zwischen 8.000 und 15.000 Zeichen liegen, bei Einreichen von Lyrik bitte maximal 15 Gedichte pro Einsendung. Die Beiträge müssen zum Zeitpunkt der Einrei-chung unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Netz gestellt wurden. Pro AutorIn ist nur EINE Einsendung zulässig!

Das Preisgeld beträgt zum 30jährigen Bestehen von erostepost im Jahr 2017 Euro 2.000,-. Der/die Gewinner/in wird im Juni 2017 bekanntgegeben und in der Folge zur Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg eingeladen.

 

Erostepost-Literatupreis 2016, Thema „Heimat“:

Preisträger:
Marcus Fischer (Wien) mit „Schwarzwild“

Weiters in der Sondernummer der Zeitschrift (in alphabetischer Reihenfolge der Autor_innen):
Axel Görlach (Nürnberg) mit „Nestvogel“
Regina Hilber (Wien) mit „Tagliamento“
Cornelia Koepsell (Augsburg) mit „Dahergelaufene“
Greta Lauer (Wien) mit „Ketten (Klumpen)“
Peter Lünenschloß (Leipzig) mit „Bei uns im Dach hat sich die Pfette verdreht“
Karsten Redmann (Bremen) mit „Eine Dorfgeschichte“
Anna Schrems (Wien) mit „Anstand“
Marina Skalova (Biel/Schweiz) mit „Als ich in Deutschland ankam“
Michaela Davin (Wien) mit Lyrikbeiträgen
Beatrice Strohschneider (Wiesbaden) mit „Halbwertszeiten“
Peter Paul Wiplinger (Wien) mit „heimat hier und anderswo“

Die Sondernummer erostepost Nummer 52 ist ab 24. Juni 2016 erhältlich.

 

erostepost jetzt auf facebook:

https://www.facebook.com/erostostepost?ref=hl

 


JURYENTSCHEID  erostepost-literaturpreis 2015

Die Jury für den diesjährigen erostepost-Literaturpreis einigte sich nach mehreren Sitzungen auf folgende Begründung:
„Da der herausragende Beitrag fehlt vergeben wir das Preisgeld von
€ 1500,--  an 5 bemerkenswerte Arbeiten, die zur Auseinandersetzung anregen, bei denen sich links von rechts scheidet, oder eben nicht, dafür die Geister sich, ...“

Wilhelm Hengl: Unpaarig

Kai Bleifuß: Morgenspiel

Mario Wurmitzer: Ich habe natürlich sofort mein Gewehr geholt

Marc Anton Jahn: Zwölf kleine Worte

Mathis Zojer: Unseres radikalen Rotzbengels sozialromantische Reise durchs ideologische Müllsortiment der Geschichte bis an ihr Ende und darüber hinaus